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Best Ager entwickeln sich immer mehr zur kaufkräftigsten Zielgruppe der Bevölkerung. Das ist jedem, der sich des demographischen Wandels unserer Gesellschaft bewusst ist, klar – und natürlich wissen das auch alle Werbetreibenden. Und genau deshalb ist die aktuelle Studie über den Umgang mit der Zielgruppe Best Ager so erstaunlich.
Die Deutsche Seniorenliga hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Japanstudien Tokyo (DIJ) Entscheider innerhalb deutscher Werbeagenturen zur Bedeutung der Zielgruppe Best Ager sowie zu ihrem persönlichen und professionellen Umgang mit älteren Menschen befragt. Das Ergebnis: Best Ager werden pauschal angesprochen – egal ob verheiratet, verwitwet, berufstätig oder pensioniert.
Eine solche Pauschalisierung führt dazu, dass sich viele Best Ager nicht nur nicht angesprochen fühlen, sondern sich mit der Werbung nicht identifizieren können, sich teilweise sogar lächerlich gemacht fühlen. Denn gerade die Best Ager sind eine solch heterogene Gruppe wie sonst kaum eine Zielgruppe. Vom aktiven Sportler bis hin zum unbeweglichen Rentner gibt es alle Facetten an Ansprüchen und Bedürfnissen. Doch trotzdem werden die individuellen Typen nicht individuell, sondern pauschal angesprochen – ein Ergebnis, das die Autoren der Studie überraschte.
Wie stehen Sie zu dem Thema? Fühlen Sie sich von aktueller Werbung angesprochen oder empfinden Sie “zielgruppengerechte” Werbung im Bereich der Best Ager sogar als abstoßend?
Karin Evers
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Seniorenliga e.V. vom 15. Juni 2010
http://www.deutsche-seniorenliga.de/presse.php
Bildquelle: Pixelio (Helga Gross)

Eigentlich müssten sie doch gerade im Arbeitsalltag ein tolles Gespann abgeben: Best Ager in Zusammenarbeit mit Jungspunden. Hier sollten sich Erfahrung und Fachwissen paaren mit innovativen Ideen und Engagement. Doch leider sieht die Realität oft anders aus. Konkurrenzdenken, Unsicherheit und Missverständnisse prägen den Arbeitsalltag.
Der Zündstoff zwischen den Generationen scheint vorprogrammiert, wie eine Studie des Forschungsinstituts IPSOS zeigt. Denn die verschiedenen Generationen legen auf die unterschiedlichsten Dinge Wert und beurteilen deshalb Situationen einfach von Haus aus verschieden. So legen zum Beispiel 61 Prozent der Mitarbeiter um die 60 Jahre Wert auf klare Hierarchien und bevorzugen es, einen persönlichen, klar abgegrenzten Arbeitsraum nur für sich zu haben. Mitarbeiter unter 35 Jahren dagegen mögen flache Hierarchien, ein eigener Arbeitsplatz ist ihnen dagegen nicht so wichtig.
Wieder andere Prioritäten setzen die 40 bis 50-Jährigen. Die Hälfte von ihnen fühlt sich stark gestört durch jeglichen Lärm im Büro, während den 35 bis 45-Jährigen hauptsächlich eine unangemessene Raumtemperaturen unangenehm ist.
Auf Grund dieser und anderer Diskrepanzen bleibt jede Altersgruppe in der Regel lieber unter sich. Geht es um Konkurrenzgedanken, sieht sich grundsätzlich jede Generation eher zu den jüngeren als zu den älteren Mitarbeitern in Konkurrenz. Gleichzeitig glaubt die jeweils ältere Generation, von den jüngeren Kollegen nichts dazu lernen zu können.
Als einzigen Weg aus dieser Einbahnstraße sehen die Experten die Kommunikation zwischen den Generationen. Denn häufig ist es so, dass die Probleme auf Grund von Missverständnissen und Unsicherheiten entstehen. Doch wie schafft man es, dass sich die Kollegen wirklich an einen Tisch setzen? Gerade wenn Vorurteile vorprogrammiert scheinen und es an der Bereitschaft der Mitarbeiter mangelt, dürfte es aus Arbeitgebersicht schwer fallen, den Vermittler zu spielen. Wer solche Situationen aus seinem Arbeitsalltag kennt, weiß wie schwierig es ist, einen Konsens zu finden. Sollte die Stimmung zwischen Kollegen verschiedener Generationen sich im Büro bereits zugespitzt haben, sollten entweder einzelne Mitarbeiter oder der Chef dafür sorgen, dass Gespräche wirklich statt finden, denn es stellte sich bereits oft heraus, dass Probleme leichter und schneller zu lösen waren als gedacht – und das allein durch Kommunikation.
Sebastian Böckler

Henry Ford sagte einmal: „Wer aufhört zu lernen ist alt. Er mag 20 oder 80 sein.“ Ford hat nicht unrecht mit seiner Behauptung. Früher hatte sie allerdings weniger Konsequenzen. Lernte man vor 100 Jahren noch einen Beruf und führte seine Arbeit gut aus, so musste man sich keine Sorgen um sein tägliches Brot machen.
Heute ist dies allerdings anders. 50 jährige gehören zu den Junggebliebenen und haben noch das halbe Leben und auch noch die halbe Arbeitszeit vor sich. Es wäre fatal, würde man 20 Jahre vor der Rente aufhören Neues zu lernen bzw. aufhören sich Wissen zu beschaffen.
Die Technik bringt immer neue Erfindungen auf den Markt, kabellose Kommunikation in Echtzeit, wer hätte das vor 15 Jahren schon geglaubt? Immer mehr Dinge können online erledigt werden, Partnersuche 50plus eingeschlossen. Wer da den Anschluss verliert, landet schnell in einer Sackgasse, einer beruflichen ebenso wie auch einer privaten. Denn immer mehr Kommunikation läuft über E-Mail Kontakt und Chat 50plus. Nicht nur bald, sondern jetzt schon gibt es zahlreiche virtuelle Arbeitsplätze, zum Beispiel im Telemarketing oder anderen Dienstleistungsbereichen. Können Sie sich vorstellen zu Hause bei ihrer Familie zu arbeiten? Kein lästiges Pendeln mehr, keine leidigen Arbeitskollegen? Ja? – Dann ist die Voraussetzung die Technik kennenzu – lernen, neue Formen der Kommunikation und des Zusammenarbeitens.
Das Vorurteil „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“, ist zwar in vielen Köpfen noch vertreten, mittlerweile jedoch durch zahlreiche Forschungsergebnisse widerlegt worden. Nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch die geistige kann wie ein Muskel trainiert werden. Am besten natürlich beides zusammen! Interessant ist zudem, dass Menschen, die ein großes um sich aufgebaut haben auch geistig fitter sind als andere.
Fordern Sie doch auch Ihren Geist und erweitern Sie ihr Wissen!
S. Stöcker
Quelle Bild: Pixelio

Folgendes Szenario ist wohl der Albtraum eines jeden Erwachsenen im besten Alter: Die eigene Mutter, eine rüstige kleine Frau, hat plötzlich mit 76 einen Schlaganfall und kann sich nicht mehr selbst versorgen. Die Wohnung, in der sie bisher lebte, hat weder einen Fahrstuhl noch ein behindertengerechtes Badezimmer. Was also tun?
Wird die Pflegebedürftigkeit als niedrig eingeschätzt, so können sich die Kinder überlegen, ob sie den Vater bzw. die Mutter bei sich zu Hause versorgen wollen. Lange Zeit galt dies als optimale Lösung, vor allem früher, als die Frauen im Regelfall nicht arbeiten gingen. Wer zur Familie gehörte, blieb in der Familie. Doch heute ist das anders. Die Angehörigen wohnen oft weit zerstreut, leben selbst alleine oder haben schlichtweg keine Zeit. Und falls die äußeren Umstände passen, sollte es wohl überlegt sein, ob man die psychischen Belastungen einer solchen Entscheidung tragen kann und will. Denn oft strapaziert diese Doppelbelastung nicht nur die eigenen Nerven, sondern auch die der Kinder oder des Partners. Zeit für die eigene Familie wird knapper, die Planung des Urlaubs schwierig, da hier auf Kurzzeitpflegeeinrichtungen zurückgegriffen werden muss. Obwohl es die eigenen Eltern sind, führen die Strapazen nicht selten zur Entwicklung von Aggressionen gegenüber dem alten Menschen. Schuldgefühle bleiben dann meist nicht aus.
In einem solchen Fall bleibt nur noch die Möglichkeit sich Freiräume zu schaffen. Zum Beispiel indem ein Pflegedienst dazu gerufen wird, Essen auf Rädern geordert oder andere Familienmitglieder mit einbezogen werden.
Wenn alles nichts mehr hilft sollten Alternativen angedacht werden. Und dabei handelt es sich nicht nur um Altenheime.
Sogenannte Senioren WGs sind im Trend. Der eine gleicht die Schwächen des anderen aus, alles wird altersgerecht eingerichtet. Wer dies für sich selbst einmal in Betracht zieht, sollte aber schon früh darauf achten, sich ein soziales Standbein zu schaffen und seinen Freundeskreis zu erweitern. Sein Netzwerk 50plus kann man zum Beispiel in Internet Communities wie Platinnetz erweitern. Es ist übrigens oft zu beobachten, dass Senioren in guter Gesellschaft noch einmal aufblühen – und das Leben ganz entspannt genießen können.
Natürlich gibt es leider Pflegestufen, in denen nur noch das Altersheim oder betreutes Wohnen dem zeitlichen und technischen Aufwand genügen. Doch unterscheiden sich die Einrichtungen erheblich, hier sollte man eine gründliche Auswahl treffen. Zudem kann dies die Kinder teuer zu stehen kommen. Können die Eltern die Kosten nicht begleichen, kann das Sozialamt die Leistungen von den Kindern zurückfordern. Der Selbstbehalt beträgt hier 1.250 Euro, zusätzliche 950 Euro für den Lebenspartner. Altersvorsorge, Versicherungsbeiträge und Ratenkredite werden mit eingerechnet.
Also: schon heute daran denken, was morgen sein könnte, z.B mit einer Pflegetagesgeldversicherung.
Nützliche Links:
Stern: Plege Eltern – Kinder
Handelsblatt: Plege
Hilfe und Pflege im Alter
S. Stöcker
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Jedem ist „Etikette“ ein Begriff, der Generation 50plus vielleicht mehr, der Jugend wahrscheinlich weniger. Ursprünglich kommt das Wort von französisch étiquette, womit am Hofe eine Liste bezeichnet wurde, auf der die Rangfolge der am Hofe zugelassenen Personen festgehalten wurde. Heute werden damit aber meist Umgangsformen bezeichnet.
In Deutschland kann man Benimmregeln im Knigge nachlesen. Dieser erfreut sich zunehmender Beliebtheit, was nicht zuletzt auch Gottschalks letzter Benimm-Show zu verdanken ist. Zum Forum: Benimm ist wieder in! Auch wenn manche Regeln etwas starr erscheinen mögen, so verhelfen sie nicht nur zu einem souveränen Umgang mit kniffligen Situationen, sondern sorgen vor allem dafür, dass man sich gegenseitig zuvorkommend behandelt. Der Frau wird natürlich in den Mantel geholfen, der ältere Herr bzw. die ältere Dame wird immer zuerst begrüßt. Manche Berufe verlangen geradezu nach einem guten Ton und höflichem Miteinander, Unternehmensberater erhalten zum Beispiel meist einen Kurs am Anfang ihrer Laufbahn. Zum Karrierecheck Benimm
Vor einigen Jahren tauchte nun auch „Netiquette“ (von Internet und Etikette) im Zusammenhang mit Internetgemeinschaften auf. Da nicht in jedem sozialen Netzwerk so freundliche Töne angeschlagen werden, musste man auch im Usenet Verhaltensregeln vorgeben. Diese sind nicht verpflichtend, tragen aber zu einer sehr viel angenehmeren zwischenmenschlichen Kommunikation bei. Zum Beitrag: Netiquette Verallgemeinernd kann natürlich gesagt werden, dass man das, was man selbst nicht will, auch anderen nicht zufügen sollte.
So gehört es sich im Chat nicht mit Beleidigungen um sich zu werfen, Doppeldeutigkeiten und falsche Angaben gehören ebenfalls nicht dorthin.
Natürlich sollte Hilfsbereitschaft groß geschrieben werden, wenn in etwa ein neuer User blauäugig seine Telefonnummer oder E-Mail Adresse preisgibt, sollte er auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden. Ebenfalls kann es vorkommen, dass Dritte aus Versehen Nachrichten zu sehen bekommen. Dann ist Stillschweigen zu bewahren anstatt intime Details ins Forum zu stellen.
Welche Erfahrungen haben Sie mit der Kommunikation im Netz gemacht? Ich freue mich auf Ihre Antworten!
Nützliche Links:
Learn the net: Netiquette
Wikipedia: Netiquette
Zur Chatiquette
S. Stöcker
Quelle Bild: Pixelio

Das Leben ist eine Achterbahnfahrt, manchmal geht es bergauf und manchmal in Schussfahrt bergab. In der Pubertät kämpfen wir mit Pickeln, dem ersten Liebeskummer, zu langen Gliedmaßen und natürlich mit bevormundenden Eltern. Wenig später steht man dann auf eigenen Beinen und schlittert in die nächste Krise. Ob es diese sogenannte Quarterlife-Crisis wirklich gibt, weiß zwar keiner so genau, aber ein bisschen Jammern übers Single-Dasein, den stressigen Job und das noch nicht gebaute Häuschen kann nicht schaden!
Und nun, mehr oder weniger fünfzig Jahre alt, sehen wir uns mit der nächsten Krise konfrontiert: der Midlife Crisis. Die Autorin Gail Sheetry ließ diesen Begriff 1974 mit ihrem Buch “In der Mitte des Lebens” aufkommen. Seitdem ist er fester Bestandteil unseres Wortschatzes und viele 50plusler können damit etwas verbinden. Dabei sind häufiger Männer als Frauen betroffen, wahrscheinlich, weil derselbe Lebensabschnitt bei Frauen unter die Wechseljahre fällt. Haben Frauen unter einer körperlichen und hormonellen Veränderung zu leiden, spielt sich diese bei Männern eher mental ab.
50 scheint die magische Grenze zu sein, bei der Arbeitgeber: “Stopp” schreien, wenn es um Einstellungen geht, von Führungspositionen und Ämtern in der Politik abgesehen. Chancenlos ab 50plus? Wissen und Lebenserfahrung spielen eine immer kleinere Rolle, gefragt ist Jugendlichkeit, verbunden mit Energie, Innovation und Flexibilität. Wer mit 50+ weder Kontakte noch eine Arbeitsstelle hat, der sieht sich in einer Sackgasse gefangen. Wer einen Job hat, für den ist es allerdings auch nicht leichter, sieht sich der ständigen Gefahr ausgeliefert durch Jüngere ersetzt zu werden. Dabei herrscht in Deutschland Fachkräftemangel!
Diesem Druck gilt es standzuhalten! Hinzu kommen die alterbedingten Veränderungen, die kleinen “Wehwehchen”, wie Rückenschmerzen, Sehschwäche und Potenzstörungen, die deutlich mitteilen: jung sein war gestern! Die Karriere fast am Ende angekommen, die Kinder aus dem Haus und die ersten Falten im Gesicht begibt sich mancher auf die Suche nach einem neuen Sinn und Selbstverwirklichung. Diese Sinnsuche ist Dreh- und Angelpunkt der Midlife-Crisis. Sie ist aber auch die Chance für einen Neuanfang! Midlife Wonder Darunter versteht “Mann” nicht selten sich ein neues Auto inklusive einer jüngeren Partnerin zuzulegen.
Dass ein Neuanfang in Jugendwahn ausartet, geschieht selten. Natürlich gibt es immer wieder Personen, die noch mit 50 in 20plus Discos gehen und dort auf der Box tanzen, sich wie Teenes kleiden oder a´la Nina Hagen bewusst und provozierend “auf jugendlich machen”. Jedoch ist die Generation 50plus inzwischen schon so in den Medien, der Mode und der Werbung vertreten, dass man auch als jugendlich gilt ohne 30 sein zu müssen. Attraktive “Senioren-Models” lächeln von den Plakaten und signalisieren, dass sich auch eine Midlife Crisis überstehen lässt.
Weitere nützliche Links:
Zeit: Jugendwahn
Spiegel: Älter werden
Männer in den Wechseljahren
Ihre S. Stöcker

Auf der ganzen Welt blogen, surfen, chatten und googlen Menschen. Sie bewegen sich auf Internetseiten, in Communities wie Platinnetz oder in Private Rooms. Gratulation: Sie sind einer davon! Und damit gehören Sie zu der Minderheit der über 50jährigen, die sich im Netz bewegen. Zwei Drittel aller Deutschen in diesem Alter beherrscht diese Technik nämlich nicht.
Dabei würde es gerade der 50plus Generation, die beruflich voll eingespannt ist, das Leben erleichtern. Viele Botengänge erübrigen sich schon jetzt. Musste früher bei der Bank noch ein Überweisungsformular ausgefüllt, eine Unterschrift getätigt oder Aktien per Telefon verkauft werden, geht dies nun ohne einen Schritt vor die Tür zu setzen. Des weiteren finden sich eine Mehrheit der Dienstleister im Netz wieder. So lassen sich Flüge und Reisen buchen, Kleidung kaufen, Essen bestellen, Wissen erlangen und vieles mehr. Und nicht zu vergessen: Die neuesten unabhängigen Nachrichten stehen ebenfalls dort, Kontakte 50plus lassen sich leicht schließen. Besteht in dieser Generation kein Bedarf? Ist auf Seiten der best Ager kein Interesse dafür vorhanden oder woran liegt es?
Auf kurz oder lang wird, wer nicht online ist, von der Welt abgeschnitten sein. Dies gilt es zu verhindern, die Frage ist nur: wie? Denn technikinteressiert ist die Generation 50plus allemal und aus finanzieller Sicht werden Internet-Anbieter immer günstiger. Scheinbar ist die technische Hürde, also die Wahl des Internetanbieters, die Montage der Geräte und die Installation immer noch zu kompliziert. Braucht man zum Telefonieren nur den Stecker in die Telefonbuchse stöpseln, verhält es sich mit Internet leider anders.
Nicht selten gibt es monatelange Wartezeiten, bis die Freischaltung erfolgt und daraufhin dürfen Stunden in den Warteschleifen der Anbieter verbracht werden, um Hilfe bezüglich der Kennworte, Einstellungen etc. zu bekommen. Hat der Kunde dies endlich geschafft, ist die Odyssee noch nicht beendet. Es gilt noch die Software zu installieren, sein Mail Programm abzustimmen und und und. Gerade Ältere, die der englischen Sprache wenig mächtig sind, geben sich geschlagen. Zurecht, denn es könnte einfacher gehen! Mit leichterer Bedienung, besserem Service und besserer Anweisung.
Was sind Ihre Meinungen zu diesem Thema?
Nützliche Links:
Barrierekompass.de
Netzwelt.de
Ihre S. Stöcker

Die Gesellschaft altert und mit ihr auch die Belegschaften in den Betrieben. Doch anstatt die langjährige Erfahrung der älteren Mitarbeiter zu nutzen und ihre Treue und Verdienste wertzuschätzen wird immer wieder die fehlende Flexibilität und die häufigen Krankheitsausfälle erwähnt. Beim Einstellungsprozess werden 50plus- Bewerber selten berücksichtigt, ebenso bei Weiterbildungen. Der Grund? Viele Unternehmenschefs denken: „Das lohnt sich sowieso nicht mehr“ oder “Der lernt doch nichts mehr… „
Natürlich gibt es immer wieder ältere Mitarbeiter, die auch gar nichts mehr lernen wollen und ihre Zeit bis zur Rente absitzen. Doch das sind die Wenigsten. Liegt das Problem nicht oft in den Firmen selbst, die falsche Art von Fortbildungsangeboten wählen? Ein erfahrener Mann im besten Alter lässt sich wohl ungern von einem 30-Jährigen belehren, sondern will eher Erfahrungen mit anderen Gleichaltrigen austauschen, die einen ähnlichen Wissensschatz haben wie er selbst. Außerdem gilt es als bestätigt, dass je nach Alter unterschiedlich schnell gelernt wird, was ebenfalls häufig unberücksichtigt bleibt. Wer profitiert schon von einem Seminar, in dem er nicht mitkommt oder keinen Austausch findet?
Ebenso kümmern sich Firmen noch zu wenig um die Gesundheit ihrer “reiferen” Angestellten. Firmenfitness ist hierzulande noch kein großes Thema, in anderen Ländern und in großen Betrieben wird schon jetzt dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter gesund bleiben, indem firmeneigene Fitnessstudios angeboten werden , Rückentrainer an den Arbeitsplatz kommen oder ein kostenloser Check beim Betriebsrat angeboten wird.
Wer im besten Alter seinen Arbeitsplatz verliert scheint in Deutschland chancenlos zu sein. Dabei gibt es genügend gute Beispiele, die gerade dann einen Neuanfang wagten und damit erfolgreich sind. zum Forum: Mut zur Selbstständigkeit
Seiten wie Expertia und Erfahrung-Deutschland helfen Menschen um die 50 eine neue Arbeitsstelle zu finden.
Natürlich sollte man auch in einem sicheren Job – und in jedem Alter – auf dem Laufenden bleiben und dazulernen. Für sich selbst.
Einen stressfreien Arbeitstag wünscht, S. Stöcker