Archiv fürSport
Die Reisebranche leidet derzeit. Die Zeiten sind schlecht – viele Menschen müssen sparen und können es sich nicht leisten, große Urlaube zu unternehmen. Schaut man sich dagegen gezielt das Reiseverhalten der sogenannten “Best Ager” an, wird schnell klar, dass hier das Interesse an Reisen und Kurztrips ungetrübt ist.
Die Branche hat darauf längst reagiert und setzt nun vermehrt auf die Generation 50 Plus. Denn die haben die Zeit und das Geld zum Reisen. Gezielt wird für die ältere Generation geworben. Hoch im Kurs stehen Wander-Urlaube, Fahrrad-Reisen und generell Natur-Urlaube vor allem im Lieblings-Reiseland der Deutschen: Deutschland. Doch nicht nur die Natur, auch die Kultur ist ein Zugpferd für Reisen innerhalb Deutschlands.
Besonders beliebt sind hier Orte mit Küstenlage, wie etwa Schleswig-Holstein, oder aber auch zum Beispiel Bayern. Das Angebot ist groß: Von Städtetrips für Kultur-Freunde, über Single-Reisen für Menschen auf Partnersuche bis hin zu Aktiv-Urlauben für Abenteurer.
Wer sich über die Vielfalt an Reisemöglichkeiten und über alles Drum und Dran informieren möchte, für den ist vielleicht die Internationale Tourismus-Börse in Berlin die passende Anlaufstelle. Die Messe findet vom 10. bis 14. März 2010 in Berlin statt.
Karin Evers

Nach wie vor herrscht der Glaube, Golf sei nur etwas für Reiche, unbezahlbar und für den Otto Normal Bürger nicht zugänglich. Dieses Vorurteil wird in den letzten Jahren von immer mehr Menschen zerschlagen. Der Sport erfreut sich großer Beliebtheit, besonders bei den Junggebliebenen. In Amerika spielen 50plusser die Hälfte aller Runden.
Auch in Deutschland bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Eine Mitgliedschaft im Club ist auf den meisten Plätzen nicht nötig, lediglich eine Platzgebühr von ca. 50 Euro. Zum WDR Service Geld und Golf
Schläger und Ausrüstung können auf den Plätzen selbst geliehen werden. Um spielen zu dürfen ist allerdings eine Art Führerschein nötig, die sogenannte Platzreife. Ist diese geschafft, steht der sportlichen Betätigung nichts mehr im Wege.
Und Golf ist, genauso wie Wandern, wirklich ein Sport! Pro Turnier werden, vorausgesetzt man verzichtet auf den Golfwagen, rund 800 bis 1200 Kalorien verbrannt, ca. 8,5 km zurückgelegt und die Durchblutung angeregt. Zudem trainiert Golf die Oberkörpermuskulatur, das Gleichgewicht und die Konzentrationsfähigkeit. Die viele frische Luft und die Natur sorgen dafür, den Alltag für ein paar Stunden zu vergessen. Eine Wohltat für Leib und Seele!
Doch Achtung! Nicht für jeden ist diese Sportart geeignet. Gerade Menschen mit Problemen des Bewegungsapparates sollten vorsichtig sein. Wer etwa von Osteoporose betroffen ist, für den ist die Verletzungsgefahr im Schulter-, Handgelenk- und Oberkörperbereich nicht unerheblich! Wie bei jedem Sport gilt: vorher aufwärmen und sich eine fachgerechte Einweisung durch den Trainer geben lassen. Dann kann nichts mehr schief gehen und vielleicht lernen Sie dabei andere Junggebliebene kennen!
Nützliche Links und Quellen:
Fokus: Golf Einsteiger
Golfdoc
S. Stöcker
Quelle Bild: Pixelio

Bei 30% aller Frauen tritt nach den Wechseljahren, häufig in Folge der Hormonumstellung Osteoporose auf, bei Männern meist etwas später. Die auch häufig mit Knochenschwund übersetze Krankheit kann verschiedene Ursachen haben. Neben hormonellen Umstellungen trägt Rauchen, Untergewicht und vermehrter Alkoholkonsum zu einem erhöhten Risiko bei.
Die Generation 50plus sollte deshalb vorsorgen, indem sie auf eine calciumreiche Ernährung achtet und bei Verdacht zur Vorsorgeuntersuchung geht. Beim Hausarzt wird dann die Knochendichte gemessen (T-Wert), meist mit einem speziellen Röntgenverfahren (DXA). Ultraschall wird höchst selten angewandt und gilt als eher unzuverlässig. Leider zahlt die Kasse diese Behandlungen nur in dringenden Verdachtsfällen.
Wurde die Krankheit festgestellt, besteht eine erhöhte Gefahr von Schenkel- und Wirbelbrüchen und Frakturen anderer Art. Betroffene können sich in dazu in diversen Foren im Internet austauschen und informieren. Zum Forum: Osteoporose oder Osteoporose.com
Bis es soweit kommt, kann noch viel getan werden, z.B. Sport getrieben und auf eine gesunde Ernährung geachtet. Zum Forum: gesunde Ernährung Dann wird es hoffentlich nie ein „Hals- und Beinbruch“ geben!
Nützliche Links:
Wikipedia: Osteoporose
Osteoporose.org
S. Stöcker
Quelle Bild: Pixelio

Was kann es Besseres geben, als gesund und glücklich älter zu werden! Viele Prominente wie Sharon Stone oder Michael Douglas lassen offensichtlich nachhelfen, jedoch gibt es auch einfachere Möglichkeiten ganz ohne Schönheitschirurgen frisch auszusehen.
Dabei sollten Körper und Geist Hand in Hand gehen. Wer ein ausgeglichenes Leben hat, altert langsamer, denn nur ein Drittel des Alterungsprozesses ist genetisch bedingt.
Ausgeglichen sein, dass heißt Körper und Seele in Einklang bringen.
Begonnen werden kann gleich morgens- mit einer gesunden Mahlzeit. Um seinen Körper vor Erkrankungen und vor dem Altern zu schützen sollte man auf Nahrungsmittel zurückgreifen, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen sind. Letztere (Carotinoide, Glucosinolate) stärken das Immunsystem. Nicht ohne Grund empfiehlt das Bundesministerium für Gesundheit fünf Mal am Tag Obst und Gemüse zu essen Bundesministerium: Gesundheit. Zusätzlich sollte die Darmtätigkeit durch Ballaststoffe angeregt werden. Und natürlich: Wasser, Wasser, Wasser. So manches Fältchen wurde durch ausreichendes Trinken “weggespült”.
Jogging fürs Gehirn: das mentale Training. Lernen sollt man sein ganzes Leben lang. Kreuzworträtsel, Scrabble, Bücher lesen und Sudoku zum Beispiel fördern die geistige Beweglichkeit . Nur eine halbe Stunde täglich genügt. Studien haben sogar ergeben, dass das Lernen von Sprachen die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken senkt. Focus: Ratgeber Gesundheit
Und nicht zu vergessen: Sport. Yoga und Pilates sind stark im Kommen und machen nicht nur fit, sondern sorgen auch für eine gute Haltung, ruhige Atmung und ausgeglichenen Geist. Sport an der frischen Luft verbindet mit der Natur und erweitert die Sinne.
Was wäre das Leben ohne Freunde und Familie? Denn geteiltes Glück ist schließlich doppeltes Glück. Gute Gesellschaft setzt genauso wie beim Sport Endorphine frei. Wer seinen Bekanntenkreis erweitern will, der kann sich bei einer der 50plus Communities anmelden zur Community für Junggebliebene. Nun genießen Sie die nächsten 50 Jahre!
Ihre S. Stöcker

„Du musst wandern!“ heißt das neue Buch von Manuel Andrack, den man sonst eher als Harald Schmidts Kompagnon kennt.
Ohne Stock und Hut, wie er selbst sagt machte er sich auf den Weg durch das deutsche Mittelgebirge. Die Landschaft erobert man schließlich nicht auf Autoreifen, sondern auf den Schuhsohlen. Profitiert habe er davon, er behauptet sogar, sich einen Nierenstein „weggelaufen“ zu haben.
Wandern ist für viele nicht nur ein Hobby oder ein Sport, sondern auch ein Weg um zu sich selbst zu finden. Nirgends sonst ist man der Natur so nahe. Frische Luft, das Zwitschern der Vögel, der Duft von Holz und Kiefernadeln, das alles trägt zur „Reinigung“ der Seele vom Stress des Alltags, dem Lärm und dem Druck von außen bei.
Eine extreme Form ist hier sicherlich das Pilgern. Wer den Jakobsweg wählt, der begibt sich auf eine in jeder Hinsicht extreme Erfahrung und geht an seine physischen und psychischen Grenzen. Nachher ist man dann vielleicht ein anderer, weiß eher was man will, hat gelernt Dinge ruhiger anzugehen.
Doch sich kilometerweit alleine durch die Lande zu quälen und sich etwas zu beweisen braucht nicht jeder. Im Wanderverein oder in der Gruppe lässt es sich leichter Gipfel besteigen und fröhlicher Wanderlieder pfeifen als alleine. Netter Nebeneffekt sind natürlich die geselligen Abende auf der Hütte. Für Leute, die noch Wanderpartner suchen gibt es verschiedene Foren im Netz. zum Wandertreff Dort kann man dann auch gleich seine Wanderfotos einstellen. Fotoalben veröffentlichen
Wer einmal seine Ausrüstung gekauft hat, für den ist Wandern ein relativ billiges Hobby. Die Übernachtungen auf der Hütte sind meist nicht teurer als die in Jungendherbergen. Und wer nur einen Tag oder ein Wochenende Zeit hat, der braucht nicht weit weg fahren. Meist gibt es in der eigenen Gegend viel mehr zu erkunden als man denkt! Eine gute Wanderkarte sollte allerdings nie fehlen!
Weitere Links:
Wanderverein.de
Information zum Jakobsweg
www.alpenverein.de
Wanderbares Deutschland
Ihre S. Stöcker

Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.
Bitten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei, schrieb schon Juvenal.
Der Altersforscher Thomas Glass von der Havard-Universität bestätigte die Vermutung, dass Menschen, die regelmäßig schwimmen oder wandern, bis zu einem Drittel länger lebten als inaktive Studienteilnehmer (2.700 Menschen über 65 Jahren wurden befragt). Ausdauersportarten wie Laufen fördern zudem den Sauerstoffwechsel und steigern damit zusätzlich die Leistungsfähigkeit des Gehirns.
Je älter man aber wird, umso schneller werden Muskeln wieder abgebaut. Lohnt es sich also gar nicht erst damit anzufangen?
„Es ist nie zu spät!“ lautet hier die erfreuliche Nachricht. Dennoch ist nicht jeder Sport zum Wieder-Einstieg geeignet! Wer schon seit Jahren nicht mehr gelaufen ist und nun jede Woche mit hohem Tempo durch den Wald hastet, belastet seinen Körper so sehr, dass das Herz Schaden nehmen kann. Aber keine Angst, deshalb muss nicht gleich “Seniorensport” getrieben werden!
Am Anfang sollte ein Gesundheitscheck durch den Arzt stehen, um festzustellen wo die Belastungsgrenze liegt und was beachtet werden sollte. Bei Knie- oder anderen Gelenkbeschwerden liegt es nahe, sich nach schonenden Sportarten umzusehen. Gute Fitnessstudios stellen für die ersten Stunden Trainer zur Seite, die auf eine richtige Körperhaltung achten. Zudem wird meist zusammen ein Trainingsplan erstellt, hin und wieder sogar speziell für best ager. Dieser soll dafür Sorge tragen, dass Kraft- und Ausdauertraining in einem ausgeglichenem Verhältnis stehen, was wichtig für den Muskelaufbau und den Fettstoffwechsel ist.
Wichtig ist ebenso der Kauf des geeigneten Sportmaterials. Sportartikelhersteller haben die Entwicklung inzwischen soweit vorangetrieben, dass Fußhaltungsschäden oder leichtere Kniebeschwerden durch die Wahl des richtigen Schuhs ausgeglichen oder zumindest verbessert werden. Wasser abweisende, atmungsaktive Kleidung verbessert ebenso das Wohlgefühl.
Wenn diese Regeln befolgt werden und die Ernährung stimmt, zum Forum: Ernährung und Bewegung
muss nur noch der innere Schweinehund besiegt werden. Und wie schafft man das besser als in einer festen Sportgruppe? Motivation und Tipps findet man in zahlreichen Foren im Netz wie etwa auf lexvita.de oder fitnesswelt.de
Und wie haben Sie den Wieder-Einstieg gefunden? Teilen Sie uns Ihre Erfahrung mit!
S. Stöcker