Archiv für September, 2007

Was kann es Besseres geben, als gesund und glücklich älter zu werden! Viele Prominente wie Sharon Stone oder Michael Douglas lassen offensichtlich nachhelfen, jedoch gibt es auch einfachere Möglichkeiten ganz ohne Schönheitschirurgen frisch auszusehen.
Dabei sollten Körper und Geist Hand in Hand gehen. Wer ein ausgeglichenes Leben hat, altert langsamer, denn nur ein Drittel des Alterungsprozesses ist genetisch bedingt.
Ausgeglichen sein, dass heißt Körper und Seele in Einklang bringen.
Begonnen werden kann gleich morgens- mit einer gesunden Mahlzeit. Um seinen Körper vor Erkrankungen und vor dem Altern zu schützen sollte man auf Nahrungsmittel zurückgreifen, die reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen sind. Letztere (Carotinoide, Glucosinolate) stärken das Immunsystem. Nicht ohne Grund empfiehlt das Bundesministerium für Gesundheit fünf Mal am Tag Obst und Gemüse zu essen Bundesministerium: Gesundheit. Zusätzlich sollte die Darmtätigkeit durch Ballaststoffe angeregt werden. Und natürlich: Wasser, Wasser, Wasser. So manches Fältchen wurde durch ausreichendes Trinken “weggespült”.
Jogging fürs Gehirn: das mentale Training. Lernen sollt man sein ganzes Leben lang. Kreuzworträtsel, Scrabble, Bücher lesen und Sudoku zum Beispiel fördern die geistige Beweglichkeit . Nur eine halbe Stunde täglich genügt. Studien haben sogar ergeben, dass das Lernen von Sprachen die Wahrscheinlichkeit an Alzheimer zu erkranken senkt. Focus: Ratgeber Gesundheit
Und nicht zu vergessen: Sport. Yoga und Pilates sind stark im Kommen und machen nicht nur fit, sondern sorgen auch für eine gute Haltung, ruhige Atmung und ausgeglichenen Geist. Sport an der frischen Luft verbindet mit der Natur und erweitert die Sinne.
Was wäre das Leben ohne Freunde und Familie? Denn geteiltes Glück ist schließlich doppeltes Glück. Gute Gesellschaft setzt genauso wie beim Sport Endorphine frei. Wer seinen Bekanntenkreis erweitern will, der kann sich bei einer der 50plus Communities anmelden zur Community für Junggebliebene. Nun genießen Sie die nächsten 50 Jahre!
Ihre S. Stöcker

„Du musst wandern!“ heißt das neue Buch von Manuel Andrack, den man sonst eher als Harald Schmidts Kompagnon kennt.
Ohne Stock und Hut, wie er selbst sagt machte er sich auf den Weg durch das deutsche Mittelgebirge. Die Landschaft erobert man schließlich nicht auf Autoreifen, sondern auf den Schuhsohlen. Profitiert habe er davon, er behauptet sogar, sich einen Nierenstein „weggelaufen“ zu haben.
Wandern ist für viele nicht nur ein Hobby oder ein Sport, sondern auch ein Weg um zu sich selbst zu finden. Nirgends sonst ist man der Natur so nahe. Frische Luft, das Zwitschern der Vögel, der Duft von Holz und Kiefernadeln, das alles trägt zur „Reinigung“ der Seele vom Stress des Alltags, dem Lärm und dem Druck von außen bei.
Eine extreme Form ist hier sicherlich das Pilgern. Wer den Jakobsweg wählt, der begibt sich auf eine in jeder Hinsicht extreme Erfahrung und geht an seine physischen und psychischen Grenzen. Nachher ist man dann vielleicht ein anderer, weiß eher was man will, hat gelernt Dinge ruhiger anzugehen.
Doch sich kilometerweit alleine durch die Lande zu quälen und sich etwas zu beweisen braucht nicht jeder. Im Wanderverein oder in der Gruppe lässt es sich leichter Gipfel besteigen und fröhlicher Wanderlieder pfeifen als alleine. Netter Nebeneffekt sind natürlich die geselligen Abende auf der Hütte. Für Leute, die noch Wanderpartner suchen gibt es verschiedene Foren im Netz. zum Wandertreff Dort kann man dann auch gleich seine Wanderfotos einstellen. Fotoalben veröffentlichen
Wer einmal seine Ausrüstung gekauft hat, für den ist Wandern ein relativ billiges Hobby. Die Übernachtungen auf der Hütte sind meist nicht teurer als die in Jungendherbergen. Und wer nur einen Tag oder ein Wochenende Zeit hat, der braucht nicht weit weg fahren. Meist gibt es in der eigenen Gegend viel mehr zu erkunden als man denkt! Eine gute Wanderkarte sollte allerdings nie fehlen!
Weitere Links:
Wanderverein.de
Information zum Jakobsweg
www.alpenverein.de
Wanderbares Deutschland
Ihre S. Stöcker

Bad Füssing: „An Leib und Seele gesunden, indem man tut, was gut tut!“
Diesem Motto hat sich Bad Füssing verschrieben. Nicht nur Einheimische profitieren davon, sondern auch die vielen Gäste, die immer wieder gerne dorthin kommen.
In den drei Thermen können sich Besucher von den Strapazen des Alltags erholen, nach Herzenslust saunieren oder abends das Romantikbad genießen.
Die vielen Wellness- und Beautyangebote (oft auch speziell für reifere Frauen), alternative Heilmethoden und der Wirbelsäulenpfad tun ihr übriges, damit man sich sprichwörtlich wohl in seiner Haut fühlen kann. Und wer nicht in der Sauna sondern lieber beim Sport schwitzen will, dem bieten sich zahlreiche Wander-, Walking- und Radwege, Golf, Tennis und Reitmöglichkeiten an.
Frisch und mit neuem Schwung kann man sich dann ins Nachtleben der Stadt stürzen. Aber keine Angst! Hier wird man keinen „Kindergarten“ treffen, sondern andere Junggebliebene im besten Alter. Beliebt zum Tanzen ist hier der Haslinger Hof mit seinen Stadeln und wer danach immer noch nicht genug hat kann sich im Apollo Tanzcafe´ vergnügen. zum Erfahrungsbericht Bad Füssing
Gediegener geht es in der Schloßtaverne zu. Hier kann man stilvoll speisen und danach noch ins Casino pokern gehen.
Ein Ausflug ins nahe gelegene Einkaufsparadies Salzburg oder in die Oper dort bietet sich an.
Langeweile und Einsamkeit haben in Bad Füssing keine Chance! „Einmal Bad Füssing, immer Bad Füssing.“
Links:
Bad Füssing
Kurschatten
S. Stöcker

Die Gesellschaft altert und mit ihr auch die Belegschaften in den Betrieben. Doch anstatt die langjährige Erfahrung der älteren Mitarbeiter zu nutzen und ihre Treue und Verdienste wertzuschätzen wird immer wieder die fehlende Flexibilität und die häufigen Krankheitsausfälle erwähnt. Beim Einstellungsprozess werden 50plus- Bewerber selten berücksichtigt, ebenso bei Weiterbildungen. Der Grund? Viele Unternehmenschefs denken: „Das lohnt sich sowieso nicht mehr“ oder “Der lernt doch nichts mehr… „
Natürlich gibt es immer wieder ältere Mitarbeiter, die auch gar nichts mehr lernen wollen und ihre Zeit bis zur Rente absitzen. Doch das sind die Wenigsten. Liegt das Problem nicht oft in den Firmen selbst, die falsche Art von Fortbildungsangeboten wählen? Ein erfahrener Mann im besten Alter lässt sich wohl ungern von einem 30-Jährigen belehren, sondern will eher Erfahrungen mit anderen Gleichaltrigen austauschen, die einen ähnlichen Wissensschatz haben wie er selbst. Außerdem gilt es als bestätigt, dass je nach Alter unterschiedlich schnell gelernt wird, was ebenfalls häufig unberücksichtigt bleibt. Wer profitiert schon von einem Seminar, in dem er nicht mitkommt oder keinen Austausch findet?
Ebenso kümmern sich Firmen noch zu wenig um die Gesundheit ihrer “reiferen” Angestellten. Firmenfitness ist hierzulande noch kein großes Thema, in anderen Ländern und in großen Betrieben wird schon jetzt dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter gesund bleiben, indem firmeneigene Fitnessstudios angeboten werden , Rückentrainer an den Arbeitsplatz kommen oder ein kostenloser Check beim Betriebsrat angeboten wird.
Wer im besten Alter seinen Arbeitsplatz verliert scheint in Deutschland chancenlos zu sein. Dabei gibt es genügend gute Beispiele, die gerade dann einen Neuanfang wagten und damit erfolgreich sind. zum Forum: Mut zur Selbstständigkeit
Seiten wie Expertia und Erfahrung-Deutschland helfen Menschen um die 50 eine neue Arbeitsstelle zu finden.
Natürlich sollte man auch in einem sicheren Job – und in jedem Alter – auf dem Laufenden bleiben und dazulernen. Für sich selbst.
Einen stressfreien Arbeitstag wünscht, S. Stöcker

Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.
Bitten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei, schrieb schon Juvenal.
Der Altersforscher Thomas Glass von der Havard-Universität bestätigte die Vermutung, dass Menschen, die regelmäßig schwimmen oder wandern, bis zu einem Drittel länger lebten als inaktive Studienteilnehmer (2.700 Menschen über 65 Jahren wurden befragt). Ausdauersportarten wie Laufen fördern zudem den Sauerstoffwechsel und steigern damit zusätzlich die Leistungsfähigkeit des Gehirns.
Je älter man aber wird, umso schneller werden Muskeln wieder abgebaut. Lohnt es sich also gar nicht erst damit anzufangen?
„Es ist nie zu spät!“ lautet hier die erfreuliche Nachricht. Dennoch ist nicht jeder Sport zum Wieder-Einstieg geeignet! Wer schon seit Jahren nicht mehr gelaufen ist und nun jede Woche mit hohem Tempo durch den Wald hastet, belastet seinen Körper so sehr, dass das Herz Schaden nehmen kann. Aber keine Angst, deshalb muss nicht gleich “Seniorensport” getrieben werden!
Am Anfang sollte ein Gesundheitscheck durch den Arzt stehen, um festzustellen wo die Belastungsgrenze liegt und was beachtet werden sollte. Bei Knie- oder anderen Gelenkbeschwerden liegt es nahe, sich nach schonenden Sportarten umzusehen. Gute Fitnessstudios stellen für die ersten Stunden Trainer zur Seite, die auf eine richtige Körperhaltung achten. Zudem wird meist zusammen ein Trainingsplan erstellt, hin und wieder sogar speziell für best ager. Dieser soll dafür Sorge tragen, dass Kraft- und Ausdauertraining in einem ausgeglichenem Verhältnis stehen, was wichtig für den Muskelaufbau und den Fettstoffwechsel ist.
Wichtig ist ebenso der Kauf des geeigneten Sportmaterials. Sportartikelhersteller haben die Entwicklung inzwischen soweit vorangetrieben, dass Fußhaltungsschäden oder leichtere Kniebeschwerden durch die Wahl des richtigen Schuhs ausgeglichen oder zumindest verbessert werden. Wasser abweisende, atmungsaktive Kleidung verbessert ebenso das Wohlgefühl.
Wenn diese Regeln befolgt werden und die Ernährung stimmt, zum Forum: Ernährung und Bewegung
muss nur noch der innere Schweinehund besiegt werden. Und wie schafft man das besser als in einer festen Sportgruppe? Motivation und Tipps findet man in zahlreichen Foren im Netz wie etwa auf lexvita.de oder fitnesswelt.de
Und wie haben Sie den Wieder-Einstieg gefunden? Teilen Sie uns Ihre Erfahrung mit!
S. Stöcker

Manche trifft es schon mit 42, manche erst mit 56 Jahren. Wenn die „Mitte des Lebens“, was Klimakterium übersetzt heißt, beginnt, dann fängt für viele auch das Leiden an. Rund zwei Drittel der Frauen sind davon betroffen – und das fünf bis zehn Jahre lang. Schlafstörungen, Stimmungschwankungen und Hitzewallungen sind keine seltenen Begleiter in dieser Zeit. Die Wahrscheinlichkeit an einer Depression zu erkranken steigt nun noch einmal deutlich an.
Eine der größten Belastungen für das schöne Geschlecht stellt jedoch Haarausfall dar. Verständlich! Ein Schock, wenn die wallende Mähne jeden Morgen im Kamm hängen bleibt oder aus dem Abflussrohr gefischt werden muss. Ursache dafür ist das entstehende Ungleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen. Mit Haaren wird Attraktivität verbunden. Viele Männer können ein Lied davon singen und versuchen schon seit Langem geschickt zu drapieren, benutzen Sprühhaar oder lassen sich sogar Haare transplantieren. Man kann nur hoffen, dass Perücken, wie die zu Zeiten des Sonnenkönigs nicht mehr en vogue werden!
Kann eine Glatze oder lichtes Haar bei “reiferen” Männern noch als normal bezeichnet werden gilt dies nicht für Frauen im besten Alter. Zahlreiche Foren ums Thema Wechseljahre zum Forum: Wechseljahre bestätigen dies. Das Bild vom rothaarigen Vamp oder der Businessfrau mit tollem Bob regiert die Vorstellung von Attraktivität.
Viele Tinkturen und Wässerchen versprechen bei Haarausfall Abhilfe zu schaffen, handfeste Studien gibt es jedoch nur zu den verschreibungspflichtigen Präparaten. Mittel aus der Drogerie sind oft sehr teuer aber recht wirkungslos, besonders, wenn die Haarwurzeln schon abgestorben sind. Sicherlich nicht verkehrt ist der Gang zum Frauenarzt in solchen Fällen. Die Gabe von Hormonen ist nicht der Weisheit letzter Schluss, da in manchen Fällen Nebenwirkungen auftreten. Wenn es vorübergehend jedoch zur deutlichen Besserung der Symptome kommt, sind viele Frauen zufrieden damit.
Und möglicherweise muss man die Wechseljahre auch positiv nutzen. Denn: Vieles Verändert sich – vielleicht ist das auch eine gute Zeit, um Neues anzufangen oder alte Lasten los zu werden. Meist sind die Kinder aus dem Haus und man hat nun mehr Zeit für sich. Zeit, um neue Hobbys zu beginnen, sich ehrenamtlich zu engagieren oder in die Politik einzusteigen. „Die Mitte des Lebens“ ist erreicht. – Die ganze andere Hälfte liegt noch vor Ihnen!
Nützliche Links zum Thema:
Wikipedia: Wechseljahre
gut-durch-die-wechseljahre.de
netdoktor.de
S. Stöcker
Wir freuen uns, hier einen Marktplatz der Ideen zu schaffen, auf dem wir spannende Informationen für Leute im besten Alter sammeln. Es geht um die viel zitierte Generation 50plus, neudeutsch “Best Ager” genannt. Welche Themen interessiert diese Altersgruppe? Welche Produkte kommen gut an, welche nicht?
Wir sind gespannt auf den Austausch, Themenvorschläge und kritische Kommentare.
Ihre Meinung ist gefragt!